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Bild: Gerne nahm Hanka Mittelstädt die Einladung der Königlich Dänischen Botschaft in Berlin an, um sich über die Aktivitäten in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadt Kopenhagen zu informieren.

Ein Blick über den Tellerrand lohnt immer: Stärkere Beteiligung der regionalen Ernährungswirtschaft in der Gemeinschaftsverpflegung

Auf Einladung der Königlich Dänischen Botschaft in Berlin nahm die Abgeordnete an der Veranstaltung „Bio, Plant-Based, Planetary Health & Co. in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung“ am 25.11. 2024 teil. An den Beispielen Kopenhagen und Berlin erläuterten die Referentinnen welche Chancen und Hürden bei der Ausschreibung und Beschaffung regionaler Lebensmittel für die Gemeinschaftsverpflegung bestehen.

Insbesondere machte Bettina Bergmann Madsen, Category Manager der Stadt Kopenhagen deutlich, dass ein enger Dialog mit möglichen Wertschöpfungspartnern vor Beginn von Ausschreibungen notwendig ist.

„Den Austausch mit den Kollegen in Dänemark und Berlin möchte ich weiter intensivieren. Bio allein darf aber nicht der Fokus sein. Wir produzieren in Brandenburg qualitativ sehr gute, gesunde und variantenreiche Lebensmittel. Regionale Herkunft hat durch die kurzen Transportwege gerade in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz eine hohe Bedeutung. Das kommt bisher zu kurz.“ fasste Hanka Mittelstädt ihre Eindrücke nach der Veranstaltung zusammen.

Zur Einordnung: Dänemark hat aktuell knapp 6 Millionen Einwohner, die Stadt Kopenhagen 639.000 Bürger. Das Land beschreibt einen innovativen Entwicklungsweg für die Land- und Ernährungswirtschaft im Rahmen von Transformation und Klimaschutz. Der Fleischkonsum pro Kopf in Dänemark gehört seit langer Zeit zu den Höchsten in Europa.

Deutschland hat sich für Dänemark im Jahr 2023 zum wichtigsten Exportmarkt für Schweinfleisch, Nebenprodukte und Ferkel entwickelt.

(Quelle: Dänischer Fachverband der Land-und Ernährungswirtschaft)